Elektrotherapie
Durch das gezielte einsetzen der unterschiedlichen Stromarten wird in der Elektrotherapie gezielt von aussen Einfluss auf die Motorik, die Schmerzen sowie auf die Durchblutung des Gewebes und der Muskulatur genommen. Bereits 46 n.Chr beschrieb der römische Arzt Seribonius Largus die ersten elektrotherapeutischen Therapien durch den Zitterrochen. Die vom Fisch ausgehenden elektronischen Impulse wurden zur Behandlung von Gicht und Kopfschmerzen eingesetzt. Heute arbeiten wir mit nieder-, mittel- und hochfrequenten Reizströmen im Bereich des Wechsel- und Gleichstromes besser bekannt als Galvanisation, TENS und Ultraschall-Therapie. Reizströme bewirken, dass der Körper auf einen elektrischen Reiz hin seine Selbstheilungskräfte aktiviert. Ideal um Gelenk- und Muskelbeschwerden zu behandeln, da eine bis zur 300-fache Steigerung der Durchblutung stattfindet.