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Elektrotherapie
Was ist Elektrotherapie
Die medizinische Anwendung von elektrischem Strom wird als Elektrotherapie oder alternativ als Reizstromtherapie bezeichnet. Dabei wird der Körper, beziehungsweise einzelne Körperteile, mit Wechsel oder Gleichstrom durchflutet.
Ist Strom gleich Strom?
Nein die Therapieverfahren lassen sich wie folgt einteilen:
- Gleichstrom = Galvanisation 0 HZ
- Niederfrequenz = Ströme bis 1000 Hz
- Mittelfrequenz = Ströme 1 kHz bis 100 kHz
- Hochfrequenzströme (Ultraschall) = über 1000 kHz
Wie wirkt Elektrotherapie
Die unterschiedlichen Stromarten differenzieren sich in ihre Frequenz, Impulsform, und Impulsdauer. Dadurch haben die elektrischen Ströme unterschiedliche Wirkungen auf das Gewebe:
- die Durchblutung wird gesteigert
- der Stoffwechsel wird angekurbelt
- die Motorik wird verbessert
- Schmerzlinderung durch Beeinflussung der Schmerzleitung
- Erwärmung von Haut und tieferen Gewebeschichten
- Muskelaktivität wird angeregt oder gelockert
Wann wird Elektrotherapie angewendet
Arthrose, Tennisellenbogen, Verstauchungen, Spannungskopfschmerzen, Migräne Verspannungen, Schmerzzustände in der Muskulatur,… um nur einige Beispiele zu nennen.
Wann darf Elektrotherapie nicht angewendet werden
- beim tragen eines Herzschrittmachers
- Herzrhythmusstörungen
- Fieber
- akute Entzündungen
- metallische Implantate (keine Galvanisation)
- Sensibilitätsstörungen
- Schwangerschaft
- Blutgerinnungserkrankungen
Wie kommt der Strom in den Körper:
Dies geschieht bei Wechselstrom durch das Anbringen von Klebeelektroden auf das zu behandelnde Körperteil. Um den Körper vor Verbrennungen zu schützen, werden bei Gleichstromanwendungen Gummielektroden in Schwammtaschen angelegt.